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Im August 1960 konnte ...

... das neue Umkleidehaus seiner Bestimmung übergeben werden. Die Baukosten beliefen sich auf 31000,- DM. Die Gelder hierfür bestritt man aus Eigenmittel, Spenden und einem Zuschuss der Stadt Furtwangen. In der Bauepoche des FC 07 ging es aber munter weiter. Man benötigte eine Beleuchtungsanlage. Im Mai 1964 wurde beschlossen diese Anlage zu bauen. Im Oktober 1965 war dann die Beleuchtungsanlage für Kosten in Höhe von 2500,- DM erstellt. Im Jahre 1962 wurde vom damaligen Staffelleiter Heinrich Müller aus Niedereschach der Bregtalpokal ins Leben gerufen. Dieser Pokal wird auch im jetzigen Jahr 2007 noch ausgespielt. Bis dato gewann unsere 1. Mannschaft den Pokal 20 mal. In der Saison 1964/65 wurde die 1. Mannschaft wieder Meister ihrer Klasse. Sie scheiterte jedoch an den Aufstiegsspielen. Die 2. Mannschaft wurde in der Saison 1965/66 ebenfalls Mesister, Auch sie scheiterten in den Aufstiegsspielen. Im Juni 1966 fand in Furtwangen das 5. Alterstreffen ehemaliger Fußballspieler aus dem Bereich Württemberg-Schwarzwald statt. Hier wurden die Furtwanger Arthur Schlageter und Karl Schnurr mit der goldenen Medaille für Tat und Treue ausgezeichnet. In einer am 1. Juli 1966 einberufenenaußerordentlichen Generalver-sammlung wurde der FC 07 von Bürgermeister Hans Frank über das geplante Sportzentrum in der Breg unterrichtet. Dabei sollte der FC 07 mit eingebunden werden. Es ging hierbei um den Verkauf des vereins-eigenen Sportgeländes. Ab der Saison 1966/67 nahm erstmals wieder eine 3. aktive Mann-schaft am Spielbetrieb teil. Im Juni 1967 wurde das 60 jährige Bestehen des Vereines gefeiert. Die Hauptattraktion war der bunte Abend mit Slavko Avsenik und seinen „Original Oberkrainern“. Der damalige Vorsitzende Edwin Fischer hatte mit der Verpflichtung dieser Musikgruppe den richtigen Griff getan. Die D-Jugend des Vereines wurde überlegen Meister und gewann auch die Schwarzwaldmeisterschaft. Im Januar 1968 wurde über eine Erweiterung des Clubhauses beraten. Es wurde eine Baukommission gebildet. Im Mai wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. Die Erweiterung des Clubhauses wurde mehrheitlich beschlossen. Der Baubeginn war am 1. Juni 1968. Im November 1968 wurde Richtfest gefeiert. Es wurden rund 4000 freiwillige Arbeitsstunden erbracht. Der wohl größte Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte war der Gewinn des Südbadischen Vereinspokales im Jahre 1970. Im Juli 1970 bestritt unsere 1. Mannschaft dann ihr 1. Spiel um den DFB Pokal. Gegner war der damalige Regionalligist FC Villingen. Vor über 2000 Zuschauer verlor man denkbar knapp mit 1:2 Toren. Bereits in der 8. Minute erzielte Richard Huber den Führungstreffer für den FC 07. Lange Zeit sah es nach einer dicken Überraschung aus. Dieses Spiel wurde damals bundesweit auf dem Tottozettel getippt. Am 30. August errang die A-Jugendmannschaft den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandssonderstaffel. Markant ist auch der 12. September 1970. Hier wurde der Verkauf des Sportgeländes an die Stadt Furtwangen beschlossen. Die D- Jugend wurde zum 3. male Schwarzwaldmeister. Im Rahmen des Sportlerballes im Jahre 1971 erhielt die siegreiche Pokalsieger-mannschaft die bronzene Ehrennadel des Stadtausschusses für Leibes-übungen. Nur wenige Tage danach wurde sie Meister der Landesliga, Staffel 3. Damit verbunden war der Aufstieg in die Schwarzwald-Bodensee Liga. Die C- Jugend wurde Staffelmeister und die neugegründete B- Jugendmannschaft wurde auf Anhieb ebenfalls Staffelsieger. Bei den Schwarzwaldmeisterschaften im Juli 1971 wurden die C und B- Jugendmannschaften Schwarzwaldmeister. Im Frühjahr 1972 begann die Stadt Furtwangen mit dem Umbau der Bregsportplätze. Ab diesem Zeitpunkt begann für die Mannschaften des FC 07 eine harte Zeit. Alle Heimspiele mussten in dieser Zeit in Niedereschach ausgetragen werden. Auf dem heutigen Festplatz wurde ein provisorisches Ausweichspielfeld, von der Stadt, angelegt. So konnten wenigstens die Spiele der Jugendmannschaften sowie der 2. und 3. Mannschaft dort ausgetragen werden. Im Mai 1972 stieg die 1. Mannschaft wieder aus der sogenannten „SchwaboLi“ ab. Dieses Schicksal wurde erst am letzten Spieltag entschieden. Zwei in Furtwangen bekannte Spieler wechselten in diesem Jahr den Verein. Urban Klausmann ging zum FC 08 Villingen und Alex Feis zum SC Schwenningen. Im Jahre 1972 erfolgte der offizielle Anschluss der Damenmannschaft an den FC 07. Ebenfalls im Jahre 1972 konnte der FC 07 wieder einen Präsidenten gewinnen. An diesem Abend wurde Guido Rombach zum Präsidenten des FC 07 ernannt. Bereits sein Vater Paul Rombach, so wird erzählt, habe aus seiner Studienzeit in England einen Lederball mit nach hause gebracht. Ende der 90 ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts spielte er damals mit seinen Freunden bereits Fußball. Deshalb auch die enge Verbindung der Familie Rombach zum FC 07. Im Juli 1972 veranstaltete der der Verein ein Waldfest auf der Trutzeck. Trotz anfänglicher Bedenken wurde dies ein voller Erfolg. Es wurde daraufhin noch einige Jahre durchgeführt. Im September1972 wurde der neuerstellte Hartplatz gebührend gefeiert. Der geregelte Spielbetrieb konnte nun wieder auf eigenem Gelände stattfinden. Wegen akutem Spielermangel musste die 3. Mannschaft im Herbst 1972 vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Im November 1973 wurde Otto Becherer zum neuen Vorsitzenden des FC 07 gewählt. 1976 wechselte der damalige Auswahlspieler Uli Wielandt zum SV Kirchzarten. Im Jahr 1975 bis 1977 begann die Stadt Furtwangen mit dem Ausbau des Stadions sowie des Umkleidegebäudes. Ein herrlicher Rasenplatz mit Laufbahn sowie ein vorbildliches Umkleidegebäude wurden erstellt. Die Einweihung des Stadions wurde zusammen mit dem 70 jährigen Jubiläum des FC 07 durchgeführt. In den Spieljahren ab 1972/73 bis 1981/82 waren keine sportlichen Höhepunkte zu verzeichnen. Erwähnenswert dürfte noch sein, dass der FC 07 von 1956 bis 1982 immer der 1. bzw. 2. Amateurliga angehörte.


Im Jahre 1978.....

....bestritt der FC 07 ein Freundschaftspiel gegen den SV Waldhof Mannheim. Im Juni 1978 wurde Klaus Klaiber zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ausgehend von den in ordentlichen Generalversammlungen, in den Jahren 1977 und 1978, gefassten Beschlüssen zur Sanierung der Vereinsfinanzen, das Vereinsheim so günstig wie möglich zu verkaufen, wurde hierzu ein Wirtschaftsausschuss gebildet. Nach langen Verhandlungen und der Unterstützung des Immobilien-büro Herth konnte 1978 ein ernsthafter Interessent gefunden werden. Im September 1978 stimmte die außerordentliche Mitgliederver-sammlung dem Verkauf zu. Der Verkaufserlös wurde festverzinslich angelegt. Diese Entscheidung war eine zur damaligen Zeit unumgäng-liche Maßnahme. Sie hat allen Personen sicherlich auch sehr weh getan. In den Jahren 1981 und 1983 wurde ein Freundschaftsspiel gegen die Mannschaft des FC Freiburg durchgeführt. Der FC Freiburg spielte 1981 noch in der 2. Bundesliga. Man verlor mit 1:3 Toren. 1983 verlor man mit 0:2 Toren.

 

1983 – 2007

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums hatten die Furtwanger Fußballanhänger dann einige Wermutstropfen zu verkraften. Die 1. Mannschaft musste nach 27-jähriger Zugehörigkeit zur Landesliga, in die Bezirksliga Schwarzwald absteigen. Das erklärte Ziel mit dem sofortigen Wiederaufstieg wurde verpasst. Man musste sich mit dem 2. Platz begnügen, der zur damaligen Zeit noch nicht die Möglichkeit eröffnete, als Zweitplazierter über eine Relegationsrunde doch noch aufsteigen zu können. In der Saison 83/84 kam Urban Klausmann, nach seinem Karriereende als Berufsfußballer, wieder in seine Heimat zurück. Mit ihm als Spielertrainer ging die Erfolgskurve des Traditions-vereins wieder steil nach oben. Bereits im ersten Jahr nach seiner Rückkehr legte er mit 45 erzielten Toren selbst den Grundstein zum Wiederaufstieg in die Landesliga. Vom 1. Spieltag an, führten die Grün-Weißen die Tabelle an und wurden mit 9 Punk-ten Vorsprung überlegen Meister. Auch die 2. Mannschaft knüpfte nahtlos an die Erfolge der 1. Mannschaft an und wurde Meister der Kreisliga A, Staffel III. Sie sicherten sich somit den Aufstieg in die Bezirksliga. Bereits im 1. Landesligajahr belegten wir als Neuling einen hervorragenden 5. Tabellenplatz. Urban Klausmann meinte schon damals: „ Mir war klar, dass diese Mannschaft, deren Kern schon seit Jahren zusammenspielt, auch in der Landesliga bestehen kann“. Auch die 2. Mannschaft schaffte den Klassenerhalt in der Bezirkliga. Den größten Erfolg erreichte in diesem Jahr die A-Jugend, die als Meister der Verbandsstaffel den Sprung in die Südbadische Jugendliga schaffte. Gerade dieser Erfolg ließ für die Zukunft doch einiges erhoffen, da immer mehr Spieler in die aktiven Mannschaften wechselten. Ein großes Ereignis wartete in diesem Jahr ebenfalls auf die Grün-Weißen. Am 21. Juli weilte der Bundesligist 1. FC Kaisers-lautern im Schwarzwald. Vor über 1000 Zuschauern trug er ein Freundschaftsspiel gegen die Einheimischen aus. Trotz großer Gegenwehr der jungen Furtwanger Mannschaft musste man sich am Schluss mit 0:13 Toren geschlagen geben. Die Spieler und Zuschauer erlebten aber dennoch einen denkwürdigen Fußball-nachmittag im Bregstadion. In der Saison 1985/86 war es dann soweit. Der FC 07 Furtwangen sorgte in der Landesliga Staffel 3 für Furore. Nach einer begeisternden Aufholjagd wurden die Grün-Weißen Meister und stiegen in die Verbandsliga Südbaden auf. In einem wahren Herzschlagfinale errang man beim FC Neustadt den Meistertitel. Mit einem riesigen Autokorso durch Furtwangen wurde der Erfolg gefeiert. Die anschließende Meisterfeier fand im Gasthaus Rössle statt. Die 2. Mannschaft musste in diesem Jahr den Abstieg aus der Bezirksliga verkraften. Dies war sicherlich hauptsächlich auf den schlechten Trainingsbesuch zurückzuführen. Die A- Jugend konnte den Klassenerhalt in der Südbadischen A-Jugendliga schaffen und stellt somit weiter den idealen Unterbau für die I. Mannschaft dar. Ein besonderes High-Light war in diesem Jahr sicherlich der Auftritt des Hamburger SV im Furtwanger Bregstadion. Der Europapokalsieger bezog ein Trainingslager in Schönwald und trug vor 2700! Zuschauern gegen die Grün-Weißen, im Bregstadion, ein Freundschaftsspiel aus. In diesem Spiel konnten die Einheimischen schon nach 5 Minuten, durch Michael Baum, in Führung gehen. Am Ende musste man sich dann aber doch mit 1:5 Toren geschlagen geben. Dieses Spiel war natürlich nicht nur für die Spieler und Zuschauer ein Riesenerlebnis. Auch der Furtwanger Vereinskassier konnte sich freuen. Man hatte eine prozentuale Einnahmenteilung vereinbart, welche der leidgeprüften Kasse sichtlich gut tat. Im ersten Verbandsligajahr 1986/87, zugleich das 80-jährige Jubiläum des Vereins, belegte man dann nach anfänglichen Schwierigkeiten und Zittern um den Klassenerhalt, einen hervorragenden 12. Tabellenplatz. Gerade das letzte Spiel der Runde gegen den Lokalrivalen FC 08 Villingen, wird man in Furtwanger Fußballkreisen nicht so schnell vergessen. Zur Pause lag die Mannschaft bereits mit 0:2Toren zurück. Nach einer riesigen Energieleistung und immer wieder angetrieben von den zahlreichen Zuschauern gewann man die Partie schließlich noch mit 3:2 Toren. Der Klassenerhalt war gesichert. Auch in diesem Jahr konnte man im Bregstadion wieder internationale Fußball-luft schnuppern. Mit dem AEK Athen kam eine europäische Spitzenmannschaft in den Schwarzwald. Das ausgetragene Freundschaftsspiel wurde dann mit 0:3 Toren verloren. Dies tat jedoch der guten Stimmung keinen Abbruch. Im 2. Jahr der Verbandsliga 1987/88 lief dann für den FC 07 nicht alles nach Wunsch. Bis zur Winterpause hatte man zwar schon einige Punkte auf der Habenseite, musste aber nach der Rückrunde den Abstieg hinnehmen. Die Rückrunde verlief nicht optimal, denn die erheblichen Schneefälle machten den Trainern und Spielern doch einen Strich durch die Rechnung. Leider zeigte sich auch der Verband wenig kooperativ. Die Grün-Weißen mussten in 12 Tagen sechs Punktspiele bestreiten, was sichtlich an die Kraft der Spieler ging. Wenn man bedenkt wie heute über englische Wochen gesprochen wird, war dies sicherlich für eine Amateurmannschaft unzumutbar. Die ergiebigen Schneefälle brachten dem FC 07 sogar einen Artikel in der Bildzeitung ein. Rund um den Hartplatz türmten sich Schneeberge bis zu einer Höhe von 3 m. In der Nacht zum Karfreitag fiel ebenfalls wieder eine Menge Neuschnee. Der FC 07 wollte das Spiel vom Karsamstag gegen Rastatt deshalb verlegen. Die Verantwortlichen des Verbandes stimmten jedoch einer Spiel-absage nicht zu. Der Verband stellte den Verein vor die Wahl das Spiel -trotz der widrigen Witterungsverhältnisse- auszutragen, oder eine Entscheidung am „grünen Tisch“zu riskieren. Das hätte bedeutet, dass das Spiel für den FC 07 als verloren gewertet worden wäre. Es blieb also nichts anderes übrig, als den Platz zu räumen. Die Verantwortlichen des FC 07 machten sich daraufhin auf den Weg zum „Pfeiffenhansenbauer“ Josef Dorer, dem damaligen Bürger-meisterstellvertreter. Dieser erklärte sich spontan bereit den Hartplatz zu räumen. Zuerst musste man aber mit Josef Dorer noch ein kräftiges Bauernfrühstück einnehmen. So fiel an diesem Karfreitagmorgen der obligatorische Kirchgang der Räumung des Sportplatzes zum Opfer. Am Karsamstag konnte dann das angesetzte Punktespiel ausgetragen werden. Leider ging es mit 0:3 Toren verloren. Unsere 2. Mannschaft unter Trainer Rolf Faller errang den Meistertitel und stieg in die Bezirksliga auf. Nach 3 jähriger Zugehörigkeit zur Südbadischen Jugendliga mussten die A- Jugendlichen sich leider aus dieser Spielklasse verabschieden. Auch in der Saison 1988/89 lief nicht immer alles nach Wunsch. Die 1. Mannschaft verpasste den Wiederaufstieg in die Verbandsliga und belegte am Schluss einen etwas enttäuschenden 4. Tabellenplatz in der Landesliga. Die 2. Mannschaft konnte in der Bezirksliga lange mit dem späteren Meister, dem SV Eisen-bach, mithalten und verlor erst gegen Schluss etwas den Anschluss. Auch sie beendete diese Saison auf dem 4. Tabellen-platz. Aufgrund der nicht überzeugenden Leistungen in den Heim-spielen, war es nicht möglich den für eine dringende Konsoli-dierung der Vereinsfinanzen erforderlichen Zuschauerschnitt zu erreichen. Die erstmalige Vereinsbesteuerung sorgte für erhebliche Nachforderungen des Fiskus für die Jahre 1986/1987 und brachten den Verein an den Rand der Existenz- und Über-lebensfähigkeit.
Die Saison 1989/90 begann gleich mit einem Paukenschlag. Klaus Klaiber, bis dahin 11 Jahre Vorsitzender, stellte seinen Posten, für viele Mitglieder überraschend, zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger, als neuer Vorsitzender, wurde Werner Dold gewählt.
Im sportlichen Bereich belegte unsere 1. Mannschaft, nach schwacher Vorrunde noch einen guten 5. Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft musste leider aus der Bezirksliga absteigen. Eine A- Jugendmannschaft konnte mangels ausreichender Anzahl von Spielern nicht gestellt werden. In der Saison 90/91 musste man einen weiteren Tiefschlag hinnehmen. Nach 10-jähriger Landesligazugehörigkeit, stieg der FC 07 in die Bezirksliga ab. Auch die finanziellen Rahmenbedingungen konnten in diesem Jahr nicht verbessert werden. Aufgrund von Steuernachzahlungen musste man an das Finanzamt einen hohen 5-stelligen Betrag nachzahlen, was auf fehlende Steuererklärungen der Jahre 1986-89 zurückzuführen war. Dennoch blickte man zuversichtlich in die weitere Zukunft. Mit mehreren Veranstaltungen, sowie dem wieder durchgeführten Fasnachtsball in der Furtwanger Festhalle hoffte man, die Vereinskasse wieder etwas füllen zu können. In der Generalversammlung 1992 konnte den anwesenden Mitgliedern erstmals wieder von einer positiven Entwicklung der Vereinskasse berichtet werden. Sportlich lief es in diesem Jahr nicht ganz zufrieden stellend. War man in der Winterpause noch Tabellenführer, musste man sich am Ende mit dem 7. Platz zufrieden geben. Ein weiterer Meilenstein wurde in 1992 gesetzt. Nach 1 jähriger Planung erhielt man den „Roten Punkt“ für den Bau eines neuen Vereinsheimes im Sportgelände. Die Finanzierung konnte dank großzügiger Spenden von annähernd 30.000,- DM, durch die Furtwanger Industrie, sicher gestellt werden. Mit dem Bau konnte begonnen werden. Ebenso wurde in diesem Jahr die Sanierung des Hartplatzes durchgeführt. Damit waren wieder hervorragende Spiel- und Trainingsmöglichkeiten gewährleistet. Der Dank galt der Stadt Furtwangen, mit der es nach zähen Verhandlungen doch noch zu einer erträglichen Einigung in Sachen Finanzierung kam. Das Jahr 1994 stand ganz im Zeichen der Eröffnung des neuen Vereinsheimes, dem offiziellen Zuhause des FC 07 Furtwangen. Der 1. Vorsitzende Werner Dold erinnerte im Rahmen der Generalversammlung an die erbrachten Leistungen der Mitglieder. In nur einem Jahr hatte man es geschafft dieses große Vorhaben in die Tat umzusetzen. Wie er betonte erbrachten 45 Mitglieder und Helfer in dieser Zeit annähernd 3500 freiwillige Arbeitsstunden. Hier war besonders Peter Maute zu erwähnen, der alleine 650 Stunden für den Neubau aufbrachte. Nachdem Ralf Dorer im sportlichen Bereich die Leitung der aktiven Mannschaften übernommen hatte, konnte in dieser Bezirksligarunde ein zufrieden stellender 7. Platz belegt werden. Die Spielerdecke war allerdings etwas dünn, denn gerade in der 2. Mannschaft mussten mehrmals Spieler aus unserer AH eingesetzt werden.Besonders zu erwähnen ist das Abschneiden der Jugendmann-schaften. Sie waren allesamt im vorderen Drittel der Tabelle zu finden. Auch die Damenmannschaft sorgte in dieser Saison für Furore. Die Spielerinnen um Trainerin Karola Kreuz stiegen in die neu gegründete Landesliga auf.